Galleri Lofotens Hus

Otto Sinding (1842 - 1909)

Sinding wurde in Kongsvinger geboren. Im Jahr 1860 legte er einen Abschluss in Rechtswissenschaften ab und wurde vom früheren Innenminister als Sekretär angestellt. Die Kunstschule in Kristiania besuchte er im Jahr 1868, von 1869 bis 1873 war er Schüler von Hans Gude in Deutschland.

 

Er unternahm viele Reisen durch ganz Europa und erwarb sich Bekanntheit in der deutschen Kulturszene. Er stellte seine Werke in verschiedenen deutschen Städten aus und präsentierte sie außerdem in mehreren Ausstellungen des Pariser Salons. Er hielt den Kontakt mit Norwegen und wurde von der Landschaft und den Menschen Nordnorwegens fasziniert.

 

Den Winter 1886 verbrachte er auf den Lofoten, wo er Ideen und Inspiration für viele seiner berühmtesten Gemälde fand, u. a. "Ein Begräbnis auf den Lofoten", "Bei Reine auf den Lofoten" and "Schneelandschaft bei Svolvær". In dieser Periode entstand die enge Freundschaft zum Svolvær-Maler Gunnar Berg. Gemeinsam mit Peder Balke und Gunnar Berg verschaffte Sinding den Lofoten einige Berühmtheit in der Kunstwelt, u. a. durch zahlreiche Ausstellungen in Deutschland. Dies führte dazu, dass immer mehr Maler auf die Lofoten kamen, um dort zu malen. Die goldene Ära begann.